So wird der Sommer 2008

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet künftig Wettervorhersagen über einen Zeitraum von sechs Monaten an. "Diesen Service richten wir vor allem für Wirtschaft, Handel und Verkehr ein, die in besonderem Maße von der Witterung abhängig sind", sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux dem Nachrichtenmagazin FOCUS.
energieversorger zum Beispiel könnten anhand der Daten bereits im Sommer entscheiden, wie viel Erdöl sie für den Winter einkaufen. Getränkehersteller wüssten schon frühzeitig, wie viel Bier oder Wasser sie für den Sommer benötigen. "Anders als bei klassischen Kurzzeit-Prognosen liefern Jahreszeitenvorhersagen vor allem Trends und Abweichungen gegenüber den Durchschnittstemperaturen der letzten Jahre", so Lux.
Auf der heutigen Pressekonferenz auf der Energie-Messe E-World in Essen präsentierte der DWD den neuen Service. Doch wer nun auf eine exakte Vorhersage des Sommerwetters gehofft hatte, wurde, wie ich, enttäuscht. Im februar und März gibt es weniger Regen als sonst. Im April, Mai und Juni genaus so viel Regen wie immer. Im Westen regnet es jedoch etwas mehr und im Osten wird es etwas wärmer.
Na super…
Aus dem Kölner Anzeiger:
Kaum war die Vorhersage in der Welt, der kommenden Sommer werde aller Wahrscheinlichkeit nach 1,5 Grad wärmer als der Durchschnittssommer werden, häuften sich die Anfragen beim Wetterdienst in Offenbach. Zu den ersten Anrufern gehörte ein Vertreter der Getränkeindustrie – die wollte vermeiden, im Sommer nicht genug liefern zu können. Für 150 Euro im Monat könnte der Verband nun DWD-Kunde werden – und sich auf schwitzende Bundesbürger einstellen.
Ich glaub ja nicht an solche Lanzeitperioden Vorhersagen. Am Ende müssen wir das Wetter eh nehmen, wie es kommt – und es bietet jedem immer wieder Überraschungen, auch den Profis.