Schnell noch zur ART BASEL 2009 – aber preiswert

Falls Sie sich den Termin noch nicht vorgemerkt hatte, hier das Highlight 2009 in Basel: Die Kunstmesse Basel Art 2009, die am heutigen Mittwoch beginnt – man kann sie also am Wochenende noch besuchen. Wer häufiger dort ist, weiß, auf was er sich einlässt: Es gibt so viel zu sehen, dass die dort ausgestellten Werke den Beschauer noch nachts verfolgen. Den ganzen Tag in den Messehallen? Das ist eine Tortur – und wer man hinaus will, für den hätte ich einen Tipp. Gar nicht weit von der Messhalle stadteinwärts befindet sich der Rhein mit einer schönen Rheinpromenade – und ein bisschen mehr Shopping als in Messenähe ist dort auch möglich – immerhin findet man kurz hinter der Rheinbrücke den Marktplatz sowie Kaufhäuser und Cafés, die nicht "Messepreise" verlangen, sondern ganz gewöhnlichen Alltagsbetrieb haben.
Ein paar weitere Tipps für den Messebesuch? Wenn man in Basel vorwärtskommen will: Auto stehen lassen, und mit der Straßenbahn fahren, die relativ billig ist und einen überall hinbringt. Sowohl Einzelfahrscheine wie auch Tageskarten kann man an den großen Haltestellen außer in Schweizer Franken auch in Euro bezahlen. Wer in Deutschland wohnen will, was wegen der stark überhöhten Übernachtungspreise in der Region durchaus empfehlenswert ist, kann Verbundfahrscheine für das Deutsche und Basler Netz kaufen. Die Anreise aus Deutschland erfolgt zweckmäßigerweise mit dem Zug – die Station ist Basel "Badischer Bahnhof", und von dort kommt man bequem zu Fuß in die Messehallen.
Mit etwas Glück sollten Sie noch ein preiswertes Hotel entlang der kleinen Bahnlinie Basel – Zell im Wiesental bekommen, zum Beispiel in Steinen oder einem der anderen Wiesentalorte. Messehotels in Basel, aber auch andere Basler, Riehener, Weiler und Lörracher Hotels sind während der Messezeit häufig so gut wie ausgebucht oder extrem teuer. Eine weitere Alternative besteht an der Strecke Basel-freiburg, auf der aber nicht so häufig Züge fahren, sodass man sehr unbeweglich ist.