Max Beckmann trifft Van Gogh in Amsterdam

Noch bis zum 19. August sind im Van Gogh Museum in Amsterdam Werke von Max beckmann aus seiner Amsterdamer Zeit (1937 – 1947) zu sehen. Während dieser zehn Jahre Exil schuf der Künstler eine Vielzahl an Gemälden, die nun erstmals zusammen gezeigt werden. Mehr als 100 Bilder und Arbeiten auf Papier sind von internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen in Amsterdam zusammengetragen worden. Außerdem gibt es eine Sektion zur allgemeinen Situation in Amsterdam während des zweiten Weltkriegs.
Max Beckmann (1884-1950) zählt zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Zu Beckmanns Vorbildern gehörte auch Vincent van Gogh, in dessen Museum nun die Beckmann-Ausstellung gezeigt wird. 1937 floh Max Beckmann vor dem Nazi-Regime in Deutschland und ließ sich in Amsterdam nieder, wo er die nächsten 10 Jahre lebte.
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne in München organisiert. Dort ist sie vom 13. September 2007 bis 16. Januar 2008 zu sehen. Eine Audiotour und ein Katalog dokumentieren und begleiten die Ausstellung. Mit der Audiotour können sich Interessierte auf den Spuren des Künstlers die Stadt entdecken. Sie führt zu 25 Orten, an denen Beckmann lebte, arbeitete und die als Inspiration für seine Gemälde dienten. Das Museum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (Straßenbahn: Linien 2, 3, 5 und 12; Bus: Linien 170, 171 und 172).
Foto: Pixelio.de