Leipzig: Mit dem Pappboot durchs Wildwasser

Wer gerade einen Städtetrip ins schöne Leipzig plant und noch Zeit für einen Tagesausflug übrig hat, auf den wartet nur zehn Kilometer südlich der Stadt der absolute Adrenalinkick.
Ursprünglich geplant und gebaut wegen Leipzigs Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012, ist aus dem Kanupark Markkleeberg inzwischen Europas modernster Wildwasserkanal geworden. Sie können ihn sowohl alleine im Kajak als auch mit mehreren im typischen Raftingboot hinunterjagen. Den ganz Sportlichen steht sogar ein Hydrospeed zur Verfügung, extra schnittig konstruiert, damit man besonders flott durch die Stromschnellen kommt. Für Schutzklamotten in Form von Sicherheitshelm, Schwimmweste und Knieschoner ist gesorgt.
Zur Zeit können sich Interessierte außerdem für ein ganz besonderes Event im Kanupark Markkleeberg anmelden. Am 22. August findet bereits zum vierten Mal das Pappbootrennen statt. 15 Teams treten gegeneinander an und müssen innerhalb von zwei Stunden ein wasserfestes Boot bauen – nur mit Hilfe von Pappe und Klebeband. Am Ende wird im Kanal getestet, ob die Pappboote dem wilden Wasser standhalten können.
Dies war ein wiklich guter Tip, das Event war, auch wenn von Regen getrübt, ein echter Knaller. Ich freu mich auf die nächsten crazy Wildwasserveranstaltung am Markkleeberger See und bin auf jeden Fall wieder dabei.
Sowohl Kanufahren in Markkleeberg als auch das Pappbootrennen lohnen sich – das kann ich aus Erfahrung sagen. Also, sobald das Wetter wieder besser wird (und das MUSS dieses Jahr einfach noch geschehen): Nichts wie hin!!!