Apr 21 2009

Como – die Alternative zu Mailand

Como â€

Mit Mailand ist es so eine Sache – wer den Dom einmal gesehen hat, hat in gesehen – und wenn man den umgebenden Platz einmal umkreist hat, hat man Mailand gesehen. Kein Wunder also, dass der Italientourist auf die Idee kommt, Como vorzuziehen, wenn er die Nase voll davon hat, sich die Füße auf dem Mailänder Pflaster breit zu treten.

Übrigens: Auch Como hat einen Dom, und auch er ist sehenswert – aber nicht nur das. Como hat genau den Charme, der Mailand fehlt. Elegante italienische Gastlichkeit, Improvisationsvermögen und Charme zeichnen die Gastronomie aus, und in den kleinen Lokalen, die wirklich gut sind, ist mittags die Hölle los – 40 Gäste sind offenbar für ein italienisches Ehepaar kein Problem. Tatsächlich bekomme ich sowohl die Karte wie auch das vorzügliche Essen innerhalb angemessener Zeit, während ein paar Signori in Maßanzügen maulen, dass die Abwicklung so schleppend ist.

Was wäre Como aber ohne den See? Der Zug von Mailand bringt den Touristen in einer Stunde direkt an den See, und die Fahrt ist spottbillig – der Deutschen Bahn müsste die Schamröte in die Wangen steigen, wenn sie italienische Bahntarife sieht. Der See an sich ist schon alleine eine Reise Wert und jeder Tourist sollte sich die Freude machen, eine kleine Bootstour (ab einer Stunde) zu unternehmen.

Wer in Mailand geschäftlich zu tun hat, sollte in jedem Fall ein Wochenende anhängen, nach Como fahren und die Seele baumeln lassen. Es lohnt sich.

Bild: © 2009 by sehpferd, Budapest


One Response to “Como – die Alternative zu Mailand”

  1. Sylvie sagt:

    oh ja – da muss ich zustimmen. Como ist ein echter Geheimtipp – wie die gesamte Comer See Region. Kein Wunder, dass es selbst George Clooney dorthin verschlägt.

    Besonderer Geheimtipp ist Shopping in Como – klein aber fein – und es macht echt Laune.

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