Apr 14 2010

Barcelona – Stairway to Heaven

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Oben erwarten den Besucher zwar keine singenden Engel, die auf Wolken um die Köpfe schwirren, aber ein bisschen himmlisch fühlt es sich schon an, wenn man mit der Outdoor-Rolltreppe in Barcelonas hochgelegenen Parc Güell fährt.
Es ist beeindruckend, was man aus den Abfällen einer nahegelegenen Keramikfabrik alles bauen kann: ein auf Säulen stehendes Hochplateau mit wellenförmiger Kante und einem fantastischen Blick auf die Stadt, errichtet von Architekt Antoni Gaudí Anfang des 20. Jahrhunderts. Drum herum stehen Häuschen, die zur Weihnachtszeit ohne Weiteres den Lebkuchenhaus-Wettbewerb der lokalen Tageszeitung gewinnen würden, und wasserspeiende Salamander – alles gefertigt aus kleinen und kleinsten Mosaiksteinchen aus Keramik.

Ursprünglich hatte Gaudí sich das ganze Vorhaben ein bisschen anders vorgestellt. Er wollte hoch über der City eine Gartenstadt mit 60 Villen bauen. Um dieses kostspielige Unterfangen zu finanzieren, sollten die Villen schon im Vorfeld verkauft werden, was allerdings nur mäßig klappte. Letztendlich reichte das Geld um innerhalb von 14 Jahren den Park mit drei Häusern zu bestücken. Hat er trotzdem hübsch gemacht, der Gaudí.


One Response to “Barcelona – Stairway to Heaven”

  1. Georgy sagt:

    Das ist echt super. Ich liebe Barcelona eh. Kann echt jedem nur empfehlen, unbeding mal hinzufahren.

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