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Geheimtipp
von Travelpassion am 16.01.08
Städtereisen werden immer beliebter, da sie seit dem Billigfliegerboom vor allem eins sind: bezahlbar. Jedoch kann ein so vermeintlicher Billigtrip schnell zum Taschenleerer werden bzw. stehen die Kosten oft nicht mehr im Bezug zu dem, was man in Endeffekt eigentlich gesehen hat. Deshalb habe ich mir mal Gedanken gemacht, was wichtig ist um so eine Cityreise ein Erfolg werden zu lassen. Kostengünstig, lohnenswert und unvergesslich.
1. Zeit
Es sollte einem klar sein, dass Zeit bei so einem Wochenend-Städtetrip sehr begrenzt ist. erholung steht hier wohl eher im Hintergrund. Man möchte etwas sehen, die Stadt kennen lernen. Und schon sind wir bei Punkt zwei.
2. Planung ist alles
Was will ich sehen, wann will ich es sehen und Was ist mir am wichtigsten. Das sind sehr wichtige Fragen, die man sich vorher stellen sollte. Denn eins ist klar, alles kann man nicht sehen. Weiterhin ist es sehr wichtig auch seinen Flug auf das Wochenende abzustimmen. Wer Freitags Abends anreist und Sonntags Morgens zurückfliegt, hat praktisch nur den Samstag um effektiv etwas anzuschauen.
3. Infos
Das Internet bietet hier unendliche Möglichkeiten. Doch nicht immer die Mainstream Suche führt hier zum gewünschten Ergebnis. Ein Tipp: Mal nach Blogs oder Websites suchen, in denen von einem längeren Aufenthalt in der Stadt berichtet wird. Hier bekommt man manchmal richtig gute Tipps. Einen Reiseführer für ein Wochenende zu kaufen ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Deshalb noch ein Geheimtipp: Mal im Geldbeutel nach dem alten Büchereiausweis kramen. Manche Bibliotheken sind ein Reiseführerparadies. Webtipp: Qype.com (Dazu mehr in Kürze)
4. Standort
Um noch Mal auf den Zeitfaktor zurückzukommen. Ein guter und zentraler Standort ist Gold wert.
5. Wetter
Auch ein Faktor, der oft völlig außer Acht gelassen wird. Das Wetter kann einem schnell ein Strich durch die Rechnung machen. Ein Blick auf wetter.com, passende Kleidung und ein Plan B für`s Wochenende können nicht schaden. Auch das es Winter teilweise (z.B in Stockholm) schon um 14:00 dunkel wird sollte man nicht vergessen.
6. Schlafen
A pro pos, früh dunkel werden: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Man entgeht den Touristenmassen und hat ganz einfach mehr Zeit um die neue Stadt zu erkunden.
7. vor Ort
Oft bieten die Städte Touristentickets an: Öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Museeumsbesuche, Rabatte aller Art, etc. Ist manchmal keine schlechte Option, doch habe ich die Erfahrung gemacht, dass man gar nicht so viel Bus fahren kann oder Museen besuchen, dass sich ein solches Ticket lohnt. Eine normale Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel tut es meistens auch.
8. Essen
Pause machen abseits der Touri-Highlights. Denn dort sind Getränke und Essen häufig um ein Vielfaches teurer als in weniger urlauberlastigen Gegenden. Noch besser ist es natürlich ein Vesper im Rucksack zu haben. Das freut nicht nur den Geldbeutel, sondern spart obendrein auch wertvolle Zeit, die Sie fürs Entdecken und Flanieren verwenden können.
9. Kontakte
Scheut euch nicht Spezialisten hinzu zu ziehen. Nein, ich spreche hier nicht von Reisebüros oder so. Niemand kennt die Stadt besser als die Einheimischen. Bedienungen, Wirte, Hotelportiers: Sie alle haben ihre Lieblingsplätze, ihre Lieblingsbars. Es ist auch möglich im Vorfeld einem der vielen "Vor-Ort-Blogger" mal eine Mail zu schreiben. Die meisten helfen gerne. Webtipp: couchsurfing.com (Dazu mehr in Kürze)
10. Erleben
TO-DO Liste: Einheimische Speisen und Getränke probieren, einen Einheimischen nach dem besten Sonnenuntergangspunkt fragen, Essen in der Landessprache bestellen (bringt mehr Vorteile als es peinlich ist *Versprochen*).
1. Zeit
Es sollte einem klar sein, dass Zeit bei so einem Wochenend-Städtetrip sehr begrenzt ist. erholung steht hier wohl eher im Hintergrund. Man möchte etwas sehen, die Stadt kennen lernen. Und schon sind wir bei Punkt zwei.
2. Planung ist alles
Was will ich sehen, wann will ich es sehen und Was ist mir am wichtigsten. Das sind sehr wichtige Fragen, die man sich vorher stellen sollte. Denn eins ist klar, alles kann man nicht sehen. Weiterhin ist es sehr wichtig auch seinen Flug auf das Wochenende abzustimmen. Wer Freitags Abends anreist und Sonntags Morgens zurückfliegt, hat praktisch nur den Samstag um effektiv etwas anzuschauen.
3. Infos
Das Internet bietet hier unendliche Möglichkeiten. Doch nicht immer die Mainstream Suche führt hier zum gewünschten Ergebnis. Ein Tipp: Mal nach Blogs oder Websites suchen, in denen von einem längeren Aufenthalt in der Stadt berichtet wird. Hier bekommt man manchmal richtig gute Tipps. Einen Reiseführer für ein Wochenende zu kaufen ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Deshalb noch ein Geheimtipp: Mal im Geldbeutel nach dem alten Büchereiausweis kramen. Manche Bibliotheken sind ein Reiseführerparadies. Webtipp: Qype.com (Dazu mehr in Kürze)
4. Standort
Um noch Mal auf den Zeitfaktor zurückzukommen. Ein guter und zentraler Standort ist Gold wert.
5. Wetter
Auch ein Faktor, der oft völlig außer Acht gelassen wird. Das Wetter kann einem schnell ein Strich durch die Rechnung machen. Ein Blick auf wetter.com, passende Kleidung und ein Plan B für`s Wochenende können nicht schaden. Auch das es Winter teilweise (z.B in Stockholm) schon um 14:00 dunkel wird sollte man nicht vergessen.
6. Schlafen
A pro pos, früh dunkel werden: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Man entgeht den Touristenmassen und hat ganz einfach mehr Zeit um die neue Stadt zu erkunden.
7. vor Ort
Oft bieten die Städte Touristentickets an: Öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Museeumsbesuche, Rabatte aller Art, etc. Ist manchmal keine schlechte Option, doch habe ich die Erfahrung gemacht, dass man gar nicht so viel Bus fahren kann oder Museen besuchen, dass sich ein solches Ticket lohnt. Eine normale Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel tut es meistens auch.
8. Essen
Pause machen abseits der Touri-Highlights. Denn dort sind Getränke und Essen häufig um ein Vielfaches teurer als in weniger urlauberlastigen Gegenden. Noch besser ist es natürlich ein Vesper im Rucksack zu haben. Das freut nicht nur den Geldbeutel, sondern spart obendrein auch wertvolle Zeit, die Sie fürs Entdecken und Flanieren verwenden können.
9. Kontakte
Scheut euch nicht Spezialisten hinzu zu ziehen. Nein, ich spreche hier nicht von Reisebüros oder so. Niemand kennt die Stadt besser als die Einheimischen. Bedienungen, Wirte, Hotelportiers: Sie alle haben ihre Lieblingsplätze, ihre Lieblingsbars. Es ist auch möglich im Vorfeld einem der vielen "Vor-Ort-Blogger" mal eine Mail zu schreiben. Die meisten helfen gerne. Webtipp: couchsurfing.com (Dazu mehr in Kürze)
10. Erleben
TO-DO Liste: Einheimische Speisen und Getränke probieren, einen Einheimischen nach dem besten Sonnenuntergangspunkt fragen, Essen in der Landessprache bestellen (bringt mehr Vorteile als es peinlich ist *Versprochen*).
Permalink: 10 Tipps zum individuellen Städtereisen
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Wong
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Kommentar von:
leseratte
(17.01.08 2:04 Uhr)
Klasse Tipps, werde ich direkt bei meiner nächsten Städtetour berücksichtigen. ;-) Sehr gut geschriebener Blog und toll mit den zusätzlichen Verlinkungsvorschlägen!
Kommentar von:
travelpassion
(17.01.08 2:33 Uhr)
Vielen Dank. Das Lob gebe ich direkt an meine Vorgänger weiter, da dies erst mein erster Beitrag war (-;
Kommentar von:
Jolly
(17.01.08 8:48 Uhr)
Super Text. RESPEKT! Weiter so!
Kommentar von:
betravel
(31.03.08 5:51 Uhr)
Schöner Beitrag! Das mit den Kombi-Tickets will aber doch schnell im Kopf überschlagen sein: In New York gibt es Beispielsweise den City Pass (http://www.citypass.com/city/ny.html).
- Empire State Building Observatory (20$)
- Metropolitan Museum of Art (20$)
- Museum of Modern Art (MoMA, 20$)
- Guggenheim Museum (18$)
- American Museum of Natural History (15 $)
- Circle Line Sightseeing Cruise (2h=31$)
- Rabatt bei Bloomingdales und 12 Restaurants
Auch wenn man ein Museum wegläßt, lohnt sicher Pass noch, da es damit auf jeden Eintritt 50% Rabatt gibt.
Es gibt auch noch eine andere Firma die für New York Pässe ausgibt (http://www.newyorkpass.com/).
Hier sollte man mehr Zeit haben und das Programm ist weniger kulturzentriert.
- Empire State Building Observatory (20$)
- Metropolitan Museum of Art (20$)
- Museum of Modern Art (MoMA, 20$)
- Guggenheim Museum (18$)
- American Museum of Natural History (15 $)
- Circle Line Sightseeing Cruise (2h=31$)
- Rabatt bei Bloomingdales und 12 Restaurants
Auch wenn man ein Museum wegläßt, lohnt sicher Pass noch, da es damit auf jeden Eintritt 50% Rabatt gibt.
Es gibt auch noch eine andere Firma die für New York Pässe ausgibt (http://www.newyorkpass.com/).
Hier sollte man mehr Zeit haben und das Programm ist weniger kulturzentriert.
Kommentar von:
Margit
(22.04.08 18:46 Uhr)
Der Vorteil der Städtereisen liegt darin, dass man nur ein paar Tage von seinem Ferienguthaben verbraucht. Mein Tipp: auch mal die Quartiere abseits des Touristentummels besuchen. Siehe auf http://www.reiseerfahrung.info.
Kommentar von:
Mark
(19.01.09 6:57 Uhr)
Bin gerade erst auf Deinen Artikel gestoßen und finde ihn sehr gelungen. Das Thema Touristentickets finde ich auch eher schwierig. Man sollte sich von Stadt zu Stadt anschauen, was der jeweilige Vorteil des Tickets ist. Irgendwelche Rabatte bei Kaufhäusern etc. kann man meistens vergessen, da es in der Regel die Läden sind, bei denen die Preise ohnehin viel zu hoch sind. Für die öffentlichen Verkehrsmittel kann es sich aber durchaus lohnen. London bietet da z.B. einige gute Tickets und man wird dort sicherlich genug Bahn fahren. Ich beschäftige mich selber intensiv mit Städtereisen und anderen Reisethemen und möchte Euch einladen in meinem Reise-Blog http://www.traveleo.de
vorbeizuschauen. Eine gute Zusammenstellung von Städtereisen gibt es darüber hinaus hier: http://www.reise-top10.de/staedtereisen
vorbeizuschauen. Eine gute Zusammenstellung von Städtereisen gibt es darüber hinaus hier: http://www.reise-top10.de/staedtereisen
Kommentar von:
Mark
(19.01.09 14:21 Uhr)
Sorry, hab Euch nen falschen Link zu Städtereisen einkopiert. Hier ist der richtige: http://www.reise-top10.de/reiseangebote/staedtereisen/
Kommentar von:
Gstar81
(11.02.09 7:44 Uhr)
Kompliment - endlich mal wirklich brauchbare Tipps um eine Stadt von ihrer individuellen Seite zu erleben - und nicht nur dem Massentrott hinter her zu laufen!
Weiter so!
Weiter so!
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